Weg mit Flugrouten über Kleinmachnow

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Kleinmachnow gegen Flugrouten e.V.
Kto.-Nr.: 35230 14130, BLZ: 160 500 00, Mittelbrandenburgische Sparkasse

 

11.5.2012, 18:30 Uhr: Inhouse-Demo an Terminal A

 
 

Unterstützen SIe die Bürgerinitiative(n) gegen Fluglärm. Für uns, unsere Kinder, für den Schutz unserer Gesundheit und den Erhalt unserer Lebensqualität. Tragen Sie sich in die Unterschriftenliste der Gemeinde Kleinmachnow im Rathaus ein und unterschreiben Sie auch bei uns.


Sie wollen in der Bürgerinitiative mitmachen? Hier entlang bitte...

 

Kämpfen Sie mit in der Bürgerinitiative  „Weg mit Flugrouten über Kleinmachnow“

mailto:wegmitflugrouten@kleinmachnow.de?subject=Ich%20will%20aktiv%20in%20der%20BI%20mitarbeiten
(16.1.2012) - Die heute vom vierten Senat am Bundesverwaltungsgericht veröffentlichten Entscheidungsgründe für die Nachtflug-klagen zeigen deutlich: Das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft hätte sich nicht mit der Grobplanung der Flugrouten von 1998 begnügen dürfen, weil sie unrealistisch waren. Die Klagen von Anwohnern und Anwohnergemeinden blieben trotzdem ohne Erfolg. Matthias Schubert, Sprecher der BI Kleinmachnow: „Es stimmt eben nicht, dasss bei der Planung „alles nach Recht und Gesetz erfolgt sei“ wie Ministerpräsident Platzeck im November vergangenen Jahres behauptet hat.

Zu den Urteilen: BVerwG 4 A 4000.09    BVerwG 4 A 4000.10    BVerwG 4 A 4000.11

 

Bundesverwaltungsgericht: MIL machte Mist

Volksinitiative Phase II:
Aufruf an alle Kleinmachnower!

Im Februar 2012 startet in Brandenburg die 2. Phase der Volksinitiative gegen den Nachtflug. Wir benötigen hierfür 80.000 Unterschriften.
Diese dürfen nur im Bürgerbüro der entsprechenden Gemeinde abgegeben werden. Wir benötigen hierfür viele Helfer, um die Aktion erfolgreich zu stemmen. Nur mit Ihnen allen haben wir Erfolg! Je mehr Aktive wir sind, desto geringer wird der Aufwand für den Einzelnen.


Bitte melden Sie sich jetzt schon bei Bernd Reimers oder Christine Laslo!


Vielen Dank im voraus für Ihr Engagement.

Ihre Bürgerinitiative „Weg mit Flugrouten über Kleinmachnow“


berndreimers.consulting@t-online.de                christine.laslo@t-online.de

Tel.: 033203 70608                                            Tel.: 0176 780 324 66

(8.1.2012) - Die EU-Kommission hat Anfang Dezember eine Betriebsbeschränkungsverordnung vorgestellt, mit deren Hilfe nationale Einschränkungen an Flughäfen wie etwa ein Nachtflugverbot von der EU aufgehoben werden können. Selbst wenn im Frühjahr das Bundesverwaltungsgericht das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs für ein Start- und Landeverbot am Airport Frankfurt/M. bestätigen sollte, kann damit die EU derartige Beschränkungen aufheben. Bitte schreiben auch Sie an den EU-Abgeordneten und voraussichtlichen nächsten EU-Präsidenten Martin Schulz, den Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und die brandenburgischen Abgeordneten im EU-Parlament. Einen Mustertext erhalten Sie bei Klick auf den folgenden

LINK

 

Europäische Union: Aufhebung von Betriebsbeschränkungen per Erlass in Vorbereitung

Umweltbundesamt sagt Pressekonferenz ab / Voller Terminkalender der Protestbewegung

(9.1.2012) - In letzter Minute hat das Bundesumweltamt (UBA) die für den 10. Januar anberaumte Pressekonferenz abgesagt. Jochen Flasbarth, Präsident des UBA, wollte bei dieser Gelegenheit die Ergebnisse der Flugroutenabwägung des UBA bekannt geben. Schon seit dem Wochenende waren Teile des Gutachtens bekannt geworden, denen zufolge die oberste Umweltbehörde neue Flugrouten sowie ein Nachtflugverbot fordern wollte. Wie die Potsdamer Neuesten Nachrichten berichteten, geht die Absage auf eine Intervention des Bundesverkehrsminis-teriums zurück.


Die Bürgerinitiativen rund um den Flughafen rufen nach dem Jahreswechsel verstärkt zu Protesten und Veranstaltungen auf. So soll es am Freitag den 13. Januar um 18:30 Uhr wieder eine Demonstration im Flughafenterminal A in Schönefeld geben.  Am17.1. wird zum Bürgerdialog 2012 im Bürgerhaus Dahlewitz eingeladen, am 19. Januar folgt Kleinmachnow. Ab 19 Uhr ist im Kleinmachnower Rathaus Pfarrer Benedikt Schirge von der Bürgerinitiative Freie Heide zu Gast.
Erster Höhepunkt im neuen Jahr wird am 21.1. ab 14 Uhr sein. Am S-Bahnhof Friedrichstraße beginnt die Großdemonstration unter dem Motto „Drehkreuz Schönefeld - Falscher Standort - Neuplanung sofort!

Nächste Inhouse-Demo im Flughafen ist dann wieder am 4. Februar, am 19. März geht es im Rathaus Kleinmachnow um den Kampf gegen Fluglärm am Münchner Airport und am 24. März sollen bundesweit dezentrale Aktionen stattfinden.

Lärmgutachten des Umweltamtes online / Verkehrsministerium räumt Intervention ein

(11.1.2012) - Nach massiven Protesten wurde das Fluglärm-Gutachten des Umweltbundesamtes (UBA) heute gegen Mittag im Internet bereitgestellt. Scheinbar gab es eine so hohe Zahl von Zugriffen, dass die Datei nur zeitweise erreichbar war. Das Gutachten des UBA steht daher auch hier zum Download (17 MB)bereit.


Bei einer eilig anberaumten Pressekonferenz am Mittag hat das Bundesverkehrsministerium zwischenzeitlich auch eingeräumt, beim UBA interveniert zu haben, das „Fluglärm-Gutachten nicht auf einer Pressekonferenz zu veröffentlichen“. Das sagte laut Berichten von dapd Verkehrsstaatsekretär Klaus-Dieter Scheuerle. Er habe das damit begründet, dass keine Bundesbehörde vor der Bekanntgabe der Flugrouten durch das Bundesamt für Flugsicherung Inhalte aus Gutachten vorab veröffentlichen sollte. Es sei nicht beabsichtigt gewesen, etwas zu unterdrücken.

 

Ab Inbetriebnahme der planfestgestellten, neuen Südbahn unterliegt der Flugbetrieb am Berliner Hauptstadtflughafen “Willy Brandt” in Schönefeld laut Planfeststellungsbeschluss strikten Auflagen zur Vermeidung und Minderung des Fluglärms. Wie berichtet, streiten sich jetzt, vier Monate vor Betriebsbeginn am 3. Juni dieses Jahres, das brandenburgische Infrastrukturministerium und die Flughafengesellschaft über die staatlich festgesetzten Schallschutzauflagen. MICHAEL LIPPOLDT, Sprecher der BI Kleinmachnow gegen Flugrouten e.V. fordert, die Eröffnung des Flughafens solange zu verschieben, bis die zwingend vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen für die schwerstbetroffenen Flughafenanrainer vom Flughafenbetreiber verwirklicht sind.

weiter

BER/BBI ohne hinreichenden Lärmschutz:

Betriebsbeginn verschieben!

Die CDU-Fraktion im Landtag von Brandenburg hat nahezu geschlossen gegen den Antrag der Grünen für ein strenges Nachtflugverbot am künftigen Hauptstadtflughafen gestimmt. Seit heute kann das jeder auf der Internetseite das Landtags nachlesen. Bislang gab es nur Vermutungen, wer alles sich gegen den Schutz der Menschen gestellt hat. Es gab keine Anwesenheitsliste und auch keinen Ausdruck des Ergebnisses der namentlichen Abstimmung. Heute, über vier Wochen nach der Landtagssitzung am 16.12.2011, herrscht Klarheit. Die Internetseite des Landtags ist die amtliche Quelle.

Pressemitteilung

 

CDU-Brandenburg: Torpedos gegen
den Abwehrkampf der Fluglärmgegner

(23.1.2012) Das jetzt vorliegende Landtagsprotokoll über die Plenarsitzung am 16.12.2011 in Potsdam zeigt  erstmals genau auf, wie die Abgeordneten zum Antrag auf Festsetzung eines strengen Nachtflugverbots von 22 bis 6 Uhr am künftigen Hauptstadtflughafen votiert haben.

Vier Abgeordnete im Landtag wohnen in der Region Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf. Drei davon haben für den Schutz der betroffenen Menschen und damit für das strenge Nachtflugverbot gestimmt.

Pressemitteilung

Landtagsentscheidung zum Nachtflugverbot: Auch Kleinmachnows CDU-Burkhardt gegen die Betroffenen

(26.1.2012) Die Taktik der Politik, die heutige Entscheidung über die Flugrouten gutzureden, wirken wie der Versuch, mit „weißer Salbe“ klaffende Wunden zu heilen. Dabei steht Schönefeld für kapitales Staatsversagen, das die Rechtsordnung in Frage stellt und Politikverdrossenheit provoziert. Die Verantwortlichen für den Flughafenbetrug müssen zur Rechenschaft gezogen werden.

Pressemitteilung

Ob bewusste Vertuschung oder Fahrlässigkeit: Verantwortliche für den Flughafenbetrug zur Rechenschaft ziehen

(29.1.2012) Menschen mit Hörschäden leiden nicht nur unter geringerer Genussfähigkeit beim Hören von Musik. Wegen der herabgesetzten Verständigungsfähigkeit wiegen auch die damit verbundenen psychischen und sozialen Folgen schwer. Eine Demonstration im Rahmen einer Untersuchung der Berufsgenossenschaften zum Arbeitsschutz führt die unmittelbaren Auswirkungen beim Hören vor.

Akustikbeispiel 1 (mp3)     Akustikbeispiel 2 (mp3)

Fluglärm: Dauerbeschallung des Flughafens wird in Blankenfelde zu irreversiblen Gehörschäden führen

(30.1.2012) Fluglärm quält Millionen Deutsche. Der Krach kann zu Herzerkrankungen und womöglich zu Krebs führen. Doch beim Ausbau von Flughäfen wird kaum Rücksicht auf die Anwohner genommen. Eine neue Protestbewegung entsteht. So berichtet der SPIEGEL 05/2012. Die Bürgerinitiative Spandauer Süden verlinkt zu dem SPIEGEL-Beitrag:                                                                                 BISS
 

Fluglärm: Weite Teile werden unbewohnbar/

Terror am Himmel

BBB TV: Das Programm

„Bürger für Berlin und Brandenburg“, BBB TV ging am 2. Februar auf Sendung, u.a. mit einem Beitrag über die Situation an den Schulen in Blankenfelde-Mahlow, der meistbetroffenen Gemeinde, die fast noch auf der Startbahn liegt.

Das Programm von BBB TV finden Sie künftig immer gleich auf unserer Startseite in der rechten Randspalte.

Neues Banner eingetroffen: Mit der Bekanntgabe der Flugrouten durch die Deutsche Flugsicherung im Januar ist es amtlich. Die Gemeinden Kleinmachnow, Teltow, Stahnsdorf und der Berliner Bezirk Lichterfelde werden anders als es im Planfeststellungsverfahren (grüne Grafik) hieß, künftig vollflächig überflogen werden (rote Karte). Das Protestbanner ist in drei Größen zum Selbstkostenpreis erhältlich: 2,4 x 1m (35,- €), 2,0 x 0,7m (20,- €) und 1,5 x 0,6m (13,50 €).

(14.5.2012) Die Bürgerinitiative Kleinmachnow gegen Flugrouten e.V. hat in einem Prozess gegen die Flughafengesellschaft einen ersten juristischen Sieg errungen. Nach monatelangem Rechtsstreit hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg entschieden: Die Flughafengesellschaft muss der Bürgerinitiative Zugang zu allen bislang unter Verschluss gehaltenen Akten gewähren.


Eine Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Cottbus,

Kleinmachnower Fluglärmbetroffenen Akteneinsicht bei der Flughafengesellschaft zu verwehren, hat großen Erfolg gebracht. Wie der Rechtsanwalt der BI Kleinmachnow, Philipp Heinz bestätigt, hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg heute die Flughafengesellschaft per einstweiliger Anordnung verpflichtet, seinen Mandaten Zugang zu allen bislang unter Verschluss gehaltenen Informationen zu gewähren. „Wir sind extrem gespannt, welche Informationen wir aus der Planungsgeschichte noch finden werden. Das OVG hat uns u.a. einen weiten Zugang zur Korrespondenz des Flughafens mit Dritten wie der Deutschen

Flugsicherung ermöglicht", bilanziert Rechtsanwalt Philipp Heinz. Sieben Monate habe der Rechtsstreit gedauert, aber die Entscheidung des OVG eröffne nun die Chance, beim Flughafen noch wichtige Fakten zur Untermauerung der Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss zu Tage zu fördern. Dazu sei alle Eile geboten, nachdem ebenfalls an diesem Montag das Bundesverwaltungsgericht öffentlich angekündigt hat, über die Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss am 3. und 4. Juli 2012 in Leipzig zu verhandeln.

„Für künftige Akteneinsichtsverlangen ist bedeutsam, dass das OVG unsere Rüge

der zu engen erstinanzlichen Auslegung des Umweltinformationsbegriffes

vollumfänglich bestätigt,“ so HEINZ. Seines Wissens nach sei es das erste Mal in

Deutschland, dass ein privatwirtschaftlich organisierter Flughafen gerichtlich zu einer umfassenden Akteneinsicht gezwungen werden konnte. Deshalb habe das Verfahren grundsätzliche Bedeutung für die Arbeit von Betroffenen und Bürgerinitiativen.

Der Sprecher der Kleinmachnower Bürgerinitiative, Michael Lippoldt, schätzt die Tragweite der OVG-Entscheidung genauso ein. Es gehe um Zugang und Verbreitung von Informationen, die dazu beitragen, den Meinungsaustausch und eine wirksame Teilnahme der Öffentlichkeit an Entscheidungsverfahren in Umweltfragen zu ermöglichen. „Der Beschluss des OVG Berlin-Brandenburg setzt hierfür Maßstäbe. Und er ist unanfechtbar!“

Bürgerinitiative Kleinmachnow: Erster juristischer Sieg gegen den Flughafen Berlin-Schönefeld / Akten offenlegen